Förderprogramm "Integration durch Qulifizierung IQ"

Hier erhalten Sie Informationen zum Arbeitsrecht und zum Sozialversicherungs- und Aufenthaltsrecht in Verbindung mit Arbeit.

Was versteht man unter Kurzarbeit?

Ihr Arbeitgeber kann Kurzarbeit einführen, wenn er aus wirtschaftlichen Gründen kurzfristig sehr viel weniger Arbeit für seine Mitarbeiter*innen hat. Dafür müssen mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Sie als Mitarbeiter*in können nur Kurzarbeit machen, wenn Sie sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Bei Kurzarbeit arbeiten Sie weniger Arbeitsstunden und bekommen auch weniger Lohn. Der Umfang der Kurzarbeit kann unterschiedlich hoch sein. Zum Beispiel: Bei Kurzarbeit 0 arbeiten Sie gar nicht und bei Kurzarbeit 50 arbeiten Sie nur die Hälfte (50%) der üblichen Arbeitszeit. In der Regel kann ein Arbeitgeber Kurzarbeit für maximal 12 Monate beantragen.  

Kurzarbeit soll helfen, Kündigungen wegen Arbeitsausfalls zu vermeiden.  

Bei der Einführung der Kurzarbeit müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu gehört eine Vereinbarung zur Kurzarbeit mit allen Mitarbeiter*innen. 

Informationen zum Inhalt dieser Vereinbarung finden Sie unter der Frage: Was muss in der Vereinbarung zur Kurzarbeit stehen? 

Um Ihren Lohnausfall teilweise auszugleichen, können Sie als Arbeitnehmer*in Kurzarbeitergeld erhalten (weitere Infos dazu unter der Frage Was ist Kurzarbeitergeld?).  

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