Suche

Was ist eine Kündigungsschutzklage?

Wenn man sich gegen eine Kündigung wehren möchte, dann geht das nur über eine sogenannte Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht.

Achtung: Vielleicht gilt für Sie das Kündigungsschutzgesetz! Wenn Sie seit mindestens sechs Monaten im selben Betrieb arbeiten und die Firma wenigstens zehn weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, dann muss die Arbeitgeberin, der Arbeitgeber für die Kündigung einen bestimmten Grund haben. Dieser Grund kann entweder betriebsbedingt, personenbedingt oder verhaltensbedingt sein. Mit einer Kündigungsschutzklage können Sie den Grund vom Gericht überprüfen lassen.

Auch wenn für Sie das Kündigungsschutzgesetz nicht gilt, können Sie in bestimmten Fällen gegen die Kündigung klagen. Z.B. wenn die Arbeitgeberin, der Arbeitgeber die Frist nicht einhält.

Eine Kündigungsschutzklage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung eingereicht werden. Sie können alleine zur Rechtsantragsstelle des zuständigen Arbeitsgerichtes gehen und die Kündigungsschutzklage zu Protokoll geben. Oder Sie wenden sich an eine Anwältin, einen Anwalt.

Wichtig: Wenn mehr als drei Wochen vergehen, können Sie nichts mehr gegen eine Kündigung tun. Wenn Sie Zweifel haben, ob Sie sich gegen eine Kündigung wehren wollen oder sollten, dann holen Sie sich am besten so schnell wie möglich Rat bei einer Beratungsstelle oder einer Anwältin, einem Anwalt.