Suche

Förderprogramm IQ

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ arbeitet seit 2005 daran, die dauerhafte und qualifizierte Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Eine wichtige Zielgruppe sind sowohl Erwachsene mit Migrationsgeschichte, die in Deutschland leben, also auch Neuzuwanderinnen und Neuzuwanderer unabhängig vom Aufenthaltsstatus (z. B. Geflüchtete).

Hier finden Sie ausführliche Informationen über das Förderprogramm IQ.

Berufliche Integration gelingt vor allem dann, wenn sich Arbeitsmarktakteure vernetzen und gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Landesnetzwerke arbeiten deshalb eng mit den relevanten Akteuren vor Ort zusammen. Das sind beispielsweise Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Kammern oder Beratungsstellen. Die sechzehn Landesnetzwerke (siehe Struktur des Netzwerks unten) mit rund 400 Teilprojekten in allen Bundesländern konzentrieren sich in der Förderphase 2015-2018 auf drei Handlungsschwerpunkte:

Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung

Die Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse ermöglicht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bessere Chancen auf einen Job in Deutschland. Ziel der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung des Netzwerks IQ ist die qualifikationsgerechte und nachhaltige Integration in den deutschen Arbeitsmarkt. Menschen mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen werden in diesem Handlungsschwerpunkt von einem Netzwerk erfahrener und kompetenter IQ Beratungsstellen unterstützt. Die Ratsuchenden werden auf ihrem Weg durch die Anerkennungsverfahren, die Anpassungsqualifizierungen bzw. Ausgleichsmaßnahmen sowie in Einzelfällen bis hin zur qualifikationsadäquaten Beschäftigung begleitet.

Hier finden Sie das Wichtigste im Förderprogramm IQ über Anerkennung für Geflüchtete in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch, Dari und Tigrinya).

Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes

Die Projekte in diesem Handlungsschwerpunkt konzentrieren sich auf Anpassungs- oder Nachqualifizierungen, um die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen zu unterstützen. Für eine volle Gleichwertigkeit notwendige Qualifikationen können nach einer Bescheinigung von „Teilweiser Gleichwertigkeit“ oder „Ablehnung der Gleichwertigkeit“ im Rahmen einer Qualifizierungsmaßnahme ausgeglichen werden.

Hier finden Sie die Qualifizierungsangebote im Förderprogramm IQ sowie weitere Angebote für Eingewanderte.

Interkulturelle Kompetenzentwicklung und weitere Angebote

Im dritten Schwerpunkt des Förderprogramms IQ steht der Aufbau bzw. die Weiterentwicklung interkultureller Kompetenzen im Mittelpunkt. In enger Zusammenarbeit und im direkten Austausch mit Jobcentern, Agenturen für Arbeit, kommunalen Verwaltungen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und deren Verbänden geht es insbesondere darum, kulturbedingte Hürden zu identifizieren, diese praxisnah und nachhaltig abzubauen sowie interkulturelle Öffnungsprozesse anzustoßen und Diskriminierungen abzubauen.

Struktur des Netzwerks IQ

Die regionale Umsetzung des Förderprogramms ist zentrale Aufgabe der 16 Landesnetzwerke. Neben den Landesnetzwerken gibt es fünf IQ Fachstellen, die bundesweit migrationsspezifische Themen bearbeiten. Sie übernehmen die fachliche Beratung und Begleitung der Landesnetzwerke. Auf Bundesebene wird das Förderprogramm über das IQ Multiplikatorenprojekt Transfer (MUT IQ) organisiert.

Hier finden Sie ausführliche Informationen über die Struktur und die jeweiligen Akteure des Netzwerks.

Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).