Förderprogramm "Integration durch Qulifizierung IQ"

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Was muss bei einem befristeten Arbeitsvertrag beachtet werden?

Befristung bedeutet, dass Ihr Arbeitsvertrag von vornherein für einen bestimmten Zeitraum gilt, zum Beispiel ein Jahr. Eine Befristung muss immer schriftlich zwischen Ihnen und dem Arbeitgeber, der Arbeitgeberin vereinbart sein. Es gibt drei Arten von Befristungen. Eine Befristung ohne Sachgrund ist bis maximal zwei Jahre möglich. Eine Befristung mit Sachgrund (Sachgründe sind z.B. Vertretung für Personen in Elternzeit oder Projektmitarbeit) ist auch über zwei Jahre hinaus möglich. Bei einer sogenannten Zweckbefristung endet das Arbeitsverhältnis, wenn sein Zweck erreicht ist. Der konkrete Zweck muss in den Arbeitsvertrag aufgenommen werden.

Wichtig: Gegen einen befristeten Vertrag können Sie drei Wochen nach dessen Ende gerichtlich vorgehen. Spätestens drei Monate vor Ende des Vertrages müssen Sie sich bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Wenn Sie erst später vom Ende Ihrer Tätigkeit erfahren, müssen Sie die Agentur für Arbeit innerhalb von drei Tagen nach Erhalt dieser Information benachrichtigen. Wenn Sie diese Fristen nicht einhalten, riskieren Sie Kürzungen beim Arbeitslosengeld.

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